7 Gewohnheiten, die dir helfen, bessere Entscheidungen zu treffen

Noch nie hattest du so viele Möglichkeiten, dich zu entscheiden. Eine Entscheidung ist eine Wahl zwischen Alternativen. Und wer die Wahl hat, hat die Qual, sagt der Volksmund. Sich zu entscheiden scheint also gar nicht so leicht zu sein.

Möglicherweise denkst du manchmal, dass deine Entscheidung nicht perfekt genug sein könnte oder du schiebst deine Entscheidung auf, weil du Angst hast, dass sie falsch sein oder negative Konsequenzen für dich nach sich ziehen könnte. Vielleicht erschwert dir auch eine hohe Anzahl an Möglichkeiten, dich zu entscheiden. Ein weiter Grund, weshalb Menschen sich schwer tun, eine Entscheidung zu treffen ist die Angst vor Veränderungen. Eines ist jedoch sicher: Die Dinge, die man falsch gemacht hat, bereut man nicht so sehr, wie die, die man erst gar nicht erst versucht hat.

Keine Entscheidung ist allerdings auch eine Entscheidung. Wenn du keine Entscheidung triffst, werden andere für dich entscheiden und das kann dich von deinen Zielen abbringen. Daher ist es wichtig, dass du mental bereit bist und den Mut hast, deine Entscheidungen zu treffen.

 

1. Baue Stress ab

Vor allem Stress blockiert uns, um gute Entscheidungen zu treffen. Daher solltest du in Situationen, in denen du eine Entscheidung treffen musst, zunächst deinen Stress abbauen, um Raum fürs Nachdenken zu schaffen. Wenn du tief durchatmest, kannst du dich entspannen und bekommst einen klaren Kopf, so dass du auch unter Stress gute Entscheidungen triffst.

 

2. Entscheide dich zeitnah

Viele Menschen reden immer wieder davon, dass sie sich entscheiden wollen. Aber sie tun es nicht. Sie schieben die Entscheidung auf und warten, bis sich immer mehr und mehr Probleme anhäufen, so dass es immer schwieriger wird, sich zu entscheiden. Daher ist es besser, dass du deine Entscheidung so früh wie möglich triffst. Der berühmte Schriftsteller Franz Kafka hat einmal gesagt, je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man.

 

3. Informiere dich bei Experten

Oftmals sind dir gar nicht alle Möglichkeiten zur Entscheidung bekannt. Das ist vollkommen normal. Daher solltest du dir in solch einem Fall viele konkrete Informationen von den Menschen einholen, die Ahnung vom Thema haben, also wirklich Experten auf dem jeweiligen Gebiet sind. Du wirst dann Schnittmengen erkennen, die dir helfen, eine Entscheidungsrichtung zu finden.

 

4. Wechsle die Perspektive

Um klar zu sehen, reicht auch oft ein Wechsel der Blickrichtung. Wenn du mental eine Ebene höher gehst und die möglichen Alternativen von oben betrachtest, bekommst du einen Überblick und es fällt dir leichter, eine gute Entscheidung zu treffen.

 

5. Erinnere dich an deine beste Entscheidung

Du kannst dich weiterhin fragen: Was war deine beste Entscheidung in der Vergangenheit? Warum hast du diese Entscheidung getroffen? Was hast du mit dieser Entscheidung erreicht? Das Analysieren deiner bisherigen Entscheidung hilft dir, deine zukünftige Entscheidungsfindung zu verbessern, da du aus Erfahrungen lernen kannst. Du brauchst nur in dich zu gehen und dich zu erinnern.

 

6. Richte dich nach deinen Zielen

Es gibt keine perfekten Entscheidungen. Lass also los von der Suche nach der perfekten Entscheidung. Die Frage ist vielmehr, ob dir die Entscheidung, die du triffst, gut tut. Und ob eine Entscheidung dir gut tut, erkennst du daran, ob sie dir hilft, deine Ziele zu erreichen. Daher solltest du dir darin klar sein, zu wissen, worin deine Ziele bestehen.

 

7. Bleibe flexibel

Angenommen du hast eine Entscheidung getroffen und auf einmal stellst du fest, dass sich die Umstände verändert haben und nicht mehr zu deiner Entscheidung passen. Dann bleibe flexibel, um das Ergebnis deiner Entscheidung den neuen Bedingungen anzupassen. Denn nichts muss so sein, nur weil es immer so gewesen ist.

Damit du dich einfach entscheidest: Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende. (Demokrit, antiker griechischer Philosoph)

2016-07-21T18:36:11+00:00